Historische Führungen

Entweder als Stadtführung der besonderen Art zu buchen oder als Event bei Ihrer Veranstaltung.

JOHANN VON CULMA
Gott zum Gruße, Fremdlinge. Besucht das alte Kulmbach im Jahre 1575 Anno Domini.

"Der Rat von Kulmbach hat mich, den Bürger Johann von Culma beauftragt, allen Fremden, die unsere Stadt besuchen, zur Seite zu stehen. Gleich ob Fragen zum Leben in unserer Zeit, zu den Adeligen und Geistlichen oder zu den Bürgern und Bauern gestellt werden. So begehet mit mir meine Stadt Culma und erfahret dabei, warum ein Herzog zwei mal einer Jungfrau beiliegen mußte und wann Ihr Euer Weib züchtigen dürft. Was haben Zwerge in Pasteten zu suchen und wie funktioniert die eiserne Jungfrau? Erfahret auch, wieso ein Hahn zum Tode verurteilt wurde und wogegen das Einatmen des Gestankes toter Hunde hilft. Kennt Ihr schon die besten Heilmittel gegen die Pest? Nein? Seht, oh Ihr Fremden, wie notwendig es ist, dass Ihr mich aufsucht. Also, Fremdlinge, besucht mich in Culma. Unsere Braukunst wartet auf Euch und unsere Ärzte empfehlen einen zweimaligen Rausch im Monat. Und sicher wollet auch Ihr etwas für Eure Gesundheit tun. 

Mein Rat und Hilf ist nicht mit schnödem Mammon aufzuwiegen, aber damit Ihr ruhig schlafen könnt so gebt mir denn 60 Taler in meine Geldkatze. Leider verkehren keine Postkutschen zwischen Euch und mir, darum bedienet Euch der Luftsprechmaschine und wählet die Zahlenfolge 0177 - 19 55 112. Wenn ich nicht sofort mit Euch sprechen kann leist ich mein Tagwerk in der Stadt. Dann nehmet mit dem Sprachknecht vorlieb und sagt ihm Euer Begehr. Oder meldet Euren Wunsch an den Tourismus- und Veranstaltungsservice der Stadt mit der Schnursprechmaschine und wählet die Zahlenfolge 09221 - 95880".  

pdf Flyer Johann von Culma 3.46 Mb

pdf Artikel Bayerische Rundschau 1.85 Mb

pdf Interview Frankenpost 122.67 Kb

 

 

MEISTER HANS - der Scharfrichter des Markgrafen wartet auf Euch!

Viele Scharfrichter waren gnädig mit ihren "Kunden". Durch ihre medizinischen Kenntnisse sorgten sie oft dafür, dass der Verurteilte keine Qualen erleiden mußte. Sie waren von der Gesellschaft verachtete Gesellen. Aber nachts gingen die Bürger der Stadt Kulmbach heimlich zu ihnen um Heilmittel zu kaufen, die nur der Scharfrichter kannte. Zum Schutz vor dem bösen Blick trugen Scharfrichter Masken. Über kaum einen alten Beruf wurden so viele falsche Dinge verbreitet.

"Ich, Meister Hans, führe Euch durch das Culmbach des 16. und 17. Jahrhunderts und erzähle, wie es damals wirklich zuging. Allerlei Späße werd ich Euch dazu bereiten. Und wer mir nicht gehorcht, der lernt die gefürchtete Halsgeige kennen oder wird auf die Streckbank gelegt - mit ist`s Einerlei."

Eine Führung mit Gänsehautgarantie!